Angst beginnt im Kopf, Mut auch!

Angst entsteht zuerst im Kopf.
Sie ist eine Vorhersage, ein innerer Alarm, der dich vor Gefahren warnen will – oft aber übertreibt er maßlos. Wenn du Angst spürst, flüstert dir dein Kopf Szenarien ein, die noch gar nicht passiert sind und in den meisten Fällen auch nie passieren werden.
Angst ist ein schlechter Ratgeber, weil sie dich lähmt, anstatt dich zu schützen. Sie lässt dich Dinge sehen, die nicht da sind, und Entscheidungen treffen, die mehr aus Furcht als aus Vernunft kommen.
Lohnenswert ist es, deine Angst zu hinterfragen: Ist das wirklich real?
Was ist tatsächlich gerade passiert – und was ist nur ein Gedanke?
Meist wirst du merken: Im jetzigen Moment ist alles okay. Dein Atem geht, du bist sicher, nichts Schlimmes ist eingetreten. Der Schrecken lebt in der Vorstellung, nicht in der Gegenwart.
Wenn du dir das bewusst machst, verlierst du die Macht der Angst. Du bringst deine Aufmerksamkeit zurück ins Hier und Jetzt. Und genau dort findest du Mut – nicht als Abwesenheit von Angst, sondern als Entscheidung, trotz der inneren Stimme einen Schritt zu gehen.
Mut heißt nicht, keine Angst zu haben. Mut heißt, zu handeln, obwohl sie da ist.
Grüße
Sabine